1I mean that the heir, as long as he is a child, is no different from a slave,[1] though he is the owner of everything,2but he is under guardians and managers until the date set by his father.3In the same way we also, when we were children, were enslaved to the elementary principles[2] of the world. (Ga 2:4)4But when the fullness of time had come, God sent forth his Son, born of woman, born under the law, (Ge 3:15; Mr 1:15; Lu 2:21; Lu 2:27; Joh 1:14; Php 2:7; 1Ti 2:6; 1Ti 2:15)5to redeem those who were under the law, so that we might receive adoption as sons. (Ro 8:15; Ga 3:13; Ga 3:26)6And because you are sons, God has sent the Spirit of his Son into our hearts, crying, “Abba! Father!” (Ac 16:7; Ro 5:5; 2Co 3:17)7So you are no longer a slave, but a son, and if a son, then an heir through God. (Ga 3:29)
Paul’s Concern for the Galatians
8Formerly, when you did not know God, you were enslaved to those that by nature are not gods. (2Ch 13:9; Isa 37:19; Jer 2:11; Jer 5:7; Jer 16:20; 1Co 1:21; 1Co 8:4; Eph 2:11; 1Th 1:9; 1Th 4:5; 2Th 1:8; 1Jo 4:8)9But now that you have come to know God, or rather to be known by God, how can you turn back again to the weak and worthless elementary principles of the world, whose slaves you want to be once more? (Ro 8:3; 1Co 8:3; Ga 3:3; Heb 7:18)10You observe days and months and seasons and years! (Ro 14:5; Col 2:16)11I am afraid I may have labored over you in vain. (Ga 2:2; Ga 5:2; Ga 5:4; 1Th 3:5)12Brothers,[3] I entreat you, become as I am, for I also have become as you are. You did me no wrong. (2Co 2:5; 2Co 6:13)13You know it was because of a bodily ailment that I preached the gospel to you at first, (1Co 2:3; Ga 1:6)14and though my condition was a trial to you, you did not scorn or despise me, but received me as an angel of God, as Christ Jesus. (1Sa 29:9; Mal 2:7; Mt 10:40; 2Co 5:20)15What then has become of your blessedness? For I testify to you that, if possible, you would have gouged out your eyes and given them to me.16Have I then become your enemy by telling you the truth?[4] (Ga 2:5)17They make much of you, but for no good purpose. They want to shut you out, that you may make much of them.18It is always good to be made much of for a good purpose, and not only when I am present with you, (Ga 4:13)19my little children, for whom I am again in the anguish of childbirth until Christ is formed in you! (Ro 8:10; 1Co 4:15; Phm 1:10; Jas 1:18)20I wish I could be present with you now and change my tone, for I am perplexed about you.
Example of Hagar and Sarah
21Tell me, you who desire to be under the law, do you not listen to the law?22For it is written that Abraham had two sons, one by a slave woman and one by a free woman. (Ge 16:5; Ge 21:2)23But the son of the slave was born according to the flesh, while the son of the free woman was born through promise. (Ge 17:16; Ge 18:10; Ge 18:14; Ge 21:1; Ro 9:7; Ga 4:28; Ga 4:29; Heb 11:11)24Now this may be interpreted allegorically: these women are two covenants. One is from Mount Sinai, bearing children for slavery; she is Hagar. (De 33:2; Ro 9:4)25Now Hagar is Mount Sinai in Arabia;[5] she corresponds to the present Jerusalem, for she is in slavery with her children.26But the Jerusalem above is free, and she is our mother. (Heb 12:22; Re 3:12; Re 21:2; Re 21:10)27For it is written, “Rejoice, O barren one who does not bear; break forth and cry aloud, you who are not in labor! For the children of the desolate one will be more than those of the one who has a husband.” (Isa 54:1)28Now you,[6] brothers, like Isaac, are children of promise. (Ro 9:8; Ga 3:29; Ga 4:23)29But just as at that time he who was born according to the flesh persecuted him who was born according to the Spirit, so also it is now. (Ge 21:9; Ga 5:11)30But what does the Scripture say? “Cast out the slave woman and her son, for the son of the slave woman shall not inherit with the son of the free woman.” (Ge 21:10; Joh 8:35)31So, brothers, we are not children of the slave but of the free woman. (1Pe 3:6)
Galatians 4
Neue evangelistische Übersetzung
Aus der Sklaverei des Gesetzes befreit
1Ich will es so sagen: Solange der Erbe minderjährig ist, unterscheidet er sich in nichts von einem Sklaven, obwohl ihm doch alles gehört.2Bis zu dem Termin, den der Vater bestimmt hat, ist er von Vormündern und Vermögensverwaltern abhängig.3Genauso ging es auch uns. Als Unmündige waren wir unter die Prinzipien der Welt versklavt.4Als dann aber die richtige Zeit herangekommen war, sandte Gott seinen Sohn. Er wurde von einer Frau geboren und unter das Gesetz gestellt.5Er sollte die loskaufen, die unter der Herrschaft des Gesetzes standen, damit wir das Sohnesrecht bekämen.6Weil ihr nun Söhne seid, gab Gott euch den Geist seines Sohnes ins Herz, der "Abba![1] Vater!" in uns ruft.7Du bist also nicht länger ein Sklave, sondern Sohn! Und wenn du Sohn bist, dann hat Gott dich auch zum Erben gemacht.8Früher, als ihr Gott nicht kanntet, habt ihr Göttern, die in Wirklichkeit gar keine sind, wie Sklaven gedient.9Aber jetzt kennt ihr Gott – besser gesagt: Gott kennt euch –, wie kann es da sein, dass ihr euch wieder diesen armseligen und schwachen Prinzipien zuwendet und ihnen erneut wie Sklaven dienen wollt?10Ihr fangt an, auf besondere Tage, Monate, Zeiträume und Jahre zu achten.11Ich fürchte, dass meine Arbeit an euch vergeblich gewesen ist.
Wo ist eure Freude geblieben?
12Ich bitte euch, Brüder, werdet so wie ich, denn auch ich bin so geworden wie ihr wart.[2] Nein, ihr habt mir kein Unrecht getan.13Ihr wisst doch, wie ich zum ersten Mal bei euch war und euch das Evangelium verkündigte. Ich war krank,14und mein Zustand war anstößig für euch. Dennoch habt ihr mich nicht verachtet oder verabscheut. Im Gegenteil, ihr habt mich wie einen Engel Gottes aufgenommen, ja, wie Christus Jesus selbst.15Wo ist die glückliche Freude von damals nur geblieben? Ich kann euch bezeugen: Wenn es möglich gewesen wäre, hättet ihr euch die Augen ausgerissen und mir gegeben.16Bin ich jetzt euer Feind geworden, weil ich euch die Wahrheit vorhalte?17Diese Leute wollen euch nur gewinnen, und nicht für etwas Gutes. Sie wollen einen Keil zwischen uns treiben,[3] damit ihr euch um sie bemüht.18Natürlich ist es immer gut, sich für einen guten Zweck zu bemühen –, nicht nur, wenn ich bei euch bin.19Meine lieben Kinder, euretwegen erleide ich noch einmal Geburtsschmerzen, bis Christus in euch Gestalt gewinnt.20Gern wäre ich jetzt bei euch, um in anderem Ton mit euch zu reden, denn ich weiß nicht, woran ich mit euch bin.
Sinnbilder aus dem Gesetz
21Ihr wollt euch dem Gesetz unterwerfen? Sagt mir: Hört ihr denn das Gesetz nicht?22Es steht doch geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte. Einer war von seiner Sklavin und einer von seiner Frau.23Der Sohn der Sklavin wurde auf die gewöhnliche Weise geboren. Der Sohn seiner Frau aber war die Folge einer Zusage Gottes.24Das muss im übertragenen Sinn verstanden werden: Die zwei Frauen bedeuten nämlich zwei Bundesschlüsse. Der eine ist der vom Berg Sinai, der Sklaven hervorbringt. Das ist Hagar.25Hagar steht für den Berg Sinai in Arabien, entspricht aber gleichzeitig dem jetzigen Jerusalem, weil das mit seinen Kindern in Sklaverei lebt.26Das Jerusalem im Himmel ist jedoch frei. Und das ist unsere Mutter.27Von ihr steht geschrieben: "Freue dich, du Unfruchtbare, obwohl du keine Kinder gebierst. Juble und jauchze, obwohl du keine Wehen bekommst. Denn die vereinsamte Ehefrau hat viel mehr Kinder als die von ihrem Mann vorgezogene." (Isa 54:1)28Doch ihr, meine Brüder, seid wie Isaak Kinder der Zusage Gottes.29Allerdings verfolgte schon damals der auf normale Weise geborene Sohn den, der sein Leben dem Geist Gottes verdankte. So ist es auch heute.30Aber was sagt die Schrift dazu? "Jage die Sklavin und ihren Sohn fort! Der Sohn der Sklavin soll nicht mit dem Sohn der freien Frau zusammen Erbe werden." (Ge 21:10)31Deshalb sind wir, meine Brüder, nicht die Kinder einer Sklavin, sondern die einer freien Frau.