Psalm 75

English Standard Version

from Crossway
1 We give thanks to you, O God; we give thanks, for your name is near. We[1] recount your wondrous deeds. (Ps 145:18) 2 “At the set time that I appoint I will judge with equity. (Ps 17:2; Ps 102:13; Da 8:19; Hab 2:3) 3 When the earth totters, and all its inhabitants, it is I who keep steady its pillars. Selah (1Sa 2:8; Isa 24:19) 4 I say to the boastful, ‘Do not boast,’ and to the wicked, ‘Do not lift up your horn; (Ps 75:10; Zec 1:21) 5 do not lift up your horn on high, or speak with haughty neck.’” 6 For not from the east or from the west and not from the wilderness comes lifting up, (Ps 3:3) 7 but it is God who executes judgment, putting down one and lifting up another. (1Sa 2:7; Ps 50:6; Da 2:21) 8 For in the hand of the LORD there is a cup with foaming wine, well mixed, and he pours out from it, and all the wicked of the earth shall drain it down to the dregs. (Job 21:20; Ps 11:6; Ps 73:10; Pr 23:30) 9 But I will declare it forever; I will sing praises to the God of Jacob. 10 All the horns of the wicked I will cut off, but the horns of the righteous shall be lifted up. (1Sa 2:1; Ps 75:4; Ps 89:17; Ps 112:9; Jer 48:25) 

Psalm 75

Neue Genfer Übersetzung

from Genfer Bibelgesellschaft
1 Für den Dirigenten[1]. Nach derselben Melodie zu begleiten wie »Verschone und erhalte!«[2]. Ein Psalm Asafs. Ein Lied. (Ps 4:1; Ps 57:1) 2 Wir danken dir, Gott, wir danken dir. Du bist uns nahe – dein Name ist unter uns bekannt. Von den Wundern, die du vollbringst, erzählt man überall.[3] 3 Du sagst ja: »Ich wähle den richtigen Zeitpunkt – und dann werde ich unparteiisch Gericht halten. 4 Mag auch die Erde wanken, mögen ihre Bewohner beben vor Angst – ich selbst habe ihre Grundpfeiler unverrückbar befestigt. //[4] (Ps 3:3) 5 Ich rufe den Stolzen zu: Schluss mit eurer Überheblichkeit! Und zu den Gottlosen sage ich: Brüstet euch nicht mit eurer vermeintlichen Stärke! 6 Tragt sie nicht zur Schau, so als reiche sie bis an den Himmel![5] Redet nicht herausfordernd mit stolz gerecktem Hals!« 7 Denn weder von Osten, wo die Sonne aufgeht, noch von Westen, wo sie untergeht, auch nicht von der Steppe her ist Hilfe zu erwarten[6]. 8 Nein, Gott selbst sorgt für Recht: den einen erniedrigt er, den anderen bringt er zu großem Ansehen. 9 Der HERR hält einen Kelch in seiner Hand, gefüllt mit dem Wein seines Zorns – schäumend und von betäubender Wirkung. Und Gott schenkt allen auf dieser Erde, die ihn verachten, davon ein: Bis zum letzten bitteren Tropfen müssen sie ihn austrinken![7] 10 Ich aber will für alle Zeiten Gottes Taten verkünden, für den Gott Jakobs will ich Psalmen singen. 11 ´Er spricht`: »Alle Macht der Gottlosen werde ich brechen, doch zunehmen wird die Macht all derer, die nach Gottes Willen leben.«[8]